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war das, als ich endlich wieder auf die Insel durfte.

Sie schenkte mir leuchtende Luft und ein gleißendes Licht, so dass der Bernsteinhund und ich, die Augen zusammenkneifen mussten. Zusammengekniffenen Auges starrten wir in den Himmel und lauschten den Hundertschaften der Zugvögel, die über uns hinwegflogen.

Abendlich zog Sturm auf und die Brücke wurde geschlossen, so dass zunächst mal keiner mehr drauf kommt, auf die Insel. Wir lauschen seinem bösen Lied und sprechen das Abendgebetchen für ein heil bleibendes Dach.

Das Dach ist zwar heile, aber ein kleines Reh wurde nächstens umgefahren und der Fasan sitzt schimpfend neben dem toten Reh. Ich finde einen Hund, locke ihn mit Futter an und trabe mit ihm durchs Dorf. Glücklicherweise habe ich die Feriengäste gefunden, denen er gehört. Die Frau hat ihn mir zur Adoption angeboten, aber vermutlich nur zum Spaß. Mein Bernsteinhund hätte mit den Augen gerollt und wäre zutiefst beleidigt gewesen, wäre hier noch so ein Jäger eingezogen.

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