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dachte ich mir und beendete die arbeitende Rundreise eine halbe Stunde früher als bezahlt und schwang mich bei 40 Grad in einen Zug der Bankfurt verließ.

Die Aussicht auf zwei Inseltage war allzu verlockend und so landete ich spätabendlich in der Marzipanstadt, schloss den Mann in die Arme, bestieg seinen Bus und kam mitternächtlich den Vollmond bestaunend auf der Insel an.

Zwei Tage Phlegma pflegen. Den Teerblasen der Mainmetropole entkommen, die Stadt im Teuto umschifft, das nachlassende Herz lässt die Beine verdicken und mir ist das scheißegal, denn ich pflege jetzt zwei Tage das Nichtstun.

Der Vollmond ist betrachtet, das Glückshundetier und ich haben die Füße ins Meer gehalten, denn Meerschwimmer sind wir beide nicht. Das Glückshundetier ist wasserscheu und ich bin Quallenscheu. Selbige waren zwar nicht zu sehen, aber ich hatte ja noch viel vor…. nämlich die Beschäftigung mit Nichts. Das ist mir recht gut gelungen, wenn man vom Rechnungen und Mahnungen Schreiben absieht. Dafür war der Mittagsschlaf unverschämt tief, der Nachbarschafts-Schnack lang, das Interview zur Weltherrschaft mit dem Schweinestallbesitzer sehr erleuchtend und die gekauften Sandaletten versprechen Feinstrumpffreiheit in der kommenden Woche. Die wird wild und bunt und lang.

Danach werde ich wieder Phlegma pflegen und davor evtl. noch die Schweinestallerkenntnisse verschriftlichen. Falls es die Phlegmapflege zulässt.

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