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und auf der Überfahrt ist nicht einmal das Meer zu sehen, auf das ich mich so gefreut hatte. Ich werde es morgen früh mit dem möchtegernwindigen Tier besuchen und Hühnergötter sammeln, wohlwissend, dass das alles nichts bringt. Es stehen Veränderungen an, die mir nicht gefallen und die ich doch nicht aufhalten kann. Bei Kunden und Freunden bin ich lustig und spritzig. In mir selbst trage ich Kämpfe aus, zwischen Furcht, Verzweiflung und dem Versuch, Unabänderlichkeiten mit Vernunft zu begegnen. Business as usual: Buchhaltung, Haushalt, Baustelle, Tierarzt und der Mann muss auch zum Doc.

Als die ältere Dame von Nebenan unter Gürtelrose litt, warf sie die Tabletten des Arztes in den Müll und ging zur Gesundbeterin. Das half auch. Zu blöd, dass so ein Tier nicht auch auf Wunderheiler reagiert. Ich versuche es mit Gesundbeten, aber es röchelt, hechelt und weint abendlich.

Mein Herz schwächelt und der Nebel hüllt meine Seele ein. Vielleicht sollte ich es mit mehr Seelendisziplin versuchen. Morgen.IMG_2693

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