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Nein…. den meinte ich nicht, der findet insulanisch Samstags statt.

Gezeitenwechsel…nein…. meinte ich auch nicht, den gibt’s hier nur in homöopathischen Dosen.

Jahreswechsel…. nein…. verflucht…. das dauert glücklicherweise noch ein halbes Jahr.

Sonnenwechsel…. nein…. Sommersonnenwende. Ah… das wollte ich sagen.

Also bin ich um 23 Uhr raus gelaufen, habe mit dem möchtegernwindigen Fräulein ein Reh auf der 5m entfernten Dorfwiese verschreckt und auf dem Feld haben wir den abendlichen Anblick genossen.

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Das volle Gesicht des Mondes erinnert mich an das, was ich eigentlich sagen wollte: Wechseljahre. Nun…. Es trifft Jeden früher als er denkt. Ist doch so. Während wir strahlend in den Hochsommer laufen, in Kornfeldern herumliegen, Sand durch die Finger rieseln lassen, am Strand tanzen und in die Glut abendlicher Feuer starren, haben wir – ohne es zu merken – den Zenit schon überschritten. Die Tage werden kürzer und wir ignorieren es von Herzen, während wir noch im August an der sonnengebräunten Haut schnuppern, die nach Heu und Weizen riecht. Tapfer erklären wir unseren Spiegelbildern, das der Sommer noch lange dauern wird.

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