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und ziehe von Oben nach Mitte nach Unten nach Mitte und wieder nach Oben.

Wenn ich wieder Oben bin, darf ich mich als Rezensentin eines Fachbuches durch 460 Seiten lesen und ich frage mich, wie ich auf diese Schnapsidee kommen konnte. Schnaps war jedenfalls nicht im Spiel, auch wenn die gewaltige Selbstüberschätzung theoretisch darauf verweisen könnte. Ansonsten wälze ich nur Ideen hin und her, während die geschätzte Konkurrenz ihre Ideen einfach auf den Markt wirft. Ich ärgere mich dann über mich selbst, was zu weiteren Lähmungen führt, in deren Zwischenzeit die geschätzten Mitbewerber, völlig unbescheiden, ihr Zeugs lostreten und sich grandios dafür selbst loben.

Wenn Menschen meines näheren Umfeldes mich beschreiben sollten, wird vermutlich „ach… sie ist bescheiden“…. irgendwo in den ersten fünf Nennungen auftauchen. Dabei habe ich eine wirklich große Klappe und versuche das, nach allen Regeln der Kunst, zu verbergen. Als erstes jedenfalls sollte ich den ewigen Zensor im Kopf mal ruhig stellen. Der ist zwar ein Helfer der Bescheidenheit, aber aktuell ist das irgendwie aus der Mode und ich bräuchte einen etwas zeitgemäßeren Helfer …..

Soifz…. ich kriege den Gedanken nicht zu ende, denn anstatt hier rum zu salbadern, sollte ich längst auf dem Weg zum Bahnhof sein.

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