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entsteige ich dem Zug, umarme den Mann und blinzle in eine verschleierte Sonne. Das alte Hundefräulein springt schon lange nicht mehr hoch wenn ich nach zwei Wochen nach Hause komme. Ein Köpfchen hebt und senkt sich und es dauert zehn Minuten, bis sie das alte Körperchen hoch hievt, um sich sogleich zu meinen Füßen nieder zu lassen.

Die Füße sind weh von hohen Schuhen und herum gestehe. Der Körper ist weh von fiesen Erkältungsbakterien und das Seelchen ist glücklich. Glück ist nicht nur das nach Hause kommen. Glück ist auch die Zeit dazwischen mit zufriedenen Kunden. Und vor allem ist Glück gerade, die Reise in vergangene Leidenschaften.

Nein…. ich war nicht beim Stierkampf. Den habe ich mir abgewöhnt.

Mit liebem und vertrauensvollem Anschub, habe ich mich in die Höhle des Löwen getraut, die mir so lange ein zweites zu Hause war. „Ich bin zu alt“… hab ich gesagt. „Es ist über zwanzig Jahre her“… hab ich gesagt, „meine Füße schaffen das nicht mehr“… hab ich gesagt.

Und… die Füße haben zwar geschwächelt, aber die Arme funktionieren noch ganz gut. Der Kopf hat geschwächelt – darauf war ich überhaupt nicht eingestellt – aber das Seelchen war seelig. Und also habe ich sogleich wieder bei fast Null angefangen, aber Füße und Seelchen schweben im Glück.

 

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