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frage ich mich, woher meine unendliche Müdigkeit kommt.

wann eigentlich, habe ich meine Albernheit verloren?

ich bin zu müde, um den bahnbrechenden Eintrag über meine Gedanken zum blonden Trampel zu schreiben, die mir noch heute früh, so flüssig durchs Hirn flossen. Vermutlich sind sie mir durch die Finger geronnen, als ich mit dem alten Fräulein der Mutter mit dem einjährigen Rehbock gegenüber stand. Alle vier haben wir uns nicht bewegt, als wir erschrocken so Aug in Aug standen. Vorbei geschlichen haben das Fräulein und ich uns an den beiden, die sich keinen Millimeter vom Fleck rührten. Vermutlich dachten sie, dass wir nichts tun, wenn sie sich nur nicht bewegen und einfach so tun, als seien sie nicht da. Hundert Meter später jedoch haben wir versehentlich eine chillende Gruppe von zehn Rehen aus dem Knick gescheucht. Hasen balzen schon und Kaninchen trauen sich aus dem Winterloch. Eine erste Fliege ist gegen die Terassentür gebrummt und Fasane taumeln umher.

Das Imperium schlägt zurück und ich werde auch irgendwann wieder jung.

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