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trage wolkenverhangene Gedanken auf dem Kopf und halte mir die Ohren zu. Sie reagieren einfach zu empfindlich auf Geschwätz und Unterhaltung, Dialoge und selbst gut gemeinte Aufmunterungen lasse ich vorbei schwurbeln, da ich ja nichts höre, während ich mir die Ohren zu halte.

Meine Kraft konzentriere ich wie einen Laserstrahl auf Tapferkeit. Das ist anstrengend und raubt mir den Humor. Das Lachen ist mir vergangen und ich habe keine Ahnung, wo es sich versteckt.

Das alte Froillein kann unsere üblichen 8kilometrigen Morgenrunden nicht mehr gehen. Es ist ihr zu anstrengend und lieber verschläft sie den ganzen Tag, sucht Sonne und mich.

Wieder einmal befürchte ich ihren baldigen Weggang und mein Herz rast im Widerstand.

18april

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