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Seitdem andernorts der Spinnchen-Kita-Fanclub gegründet wurde, bin ich Mitglied, obwohl ich Mitgliedschaften grundsätzlich ablehne. Am gestrigen Abend jedoch saß der Mann im Schweinestall, um der Nikotinfreude zu huldigen. Im Schweinestall wohnen schon ewig lange keine Schweine mehr. Dafür aber eine wirklich große Spinne, die sich allabendlich zeigt und die Wand herunter läuft bis zu seinem Fuß.
Also entspann sich am 4. Spinnen-Fuß-Abend der folgende Monolog des Gatten:
Er: Also es ist schade, dass ich mit dir, liebe Spinne, nicht sprechen kann.
– Nachdenken –
Er: Du darfst gerne hier wohnen und allabendlich die Wand herunter laufen.
– Nachdenken –
Er: aber du kriechst unter meinen Pantoffel und da könnte ich dich zertreten, wenn ich es mal nicht bemerke.
– Nachdenken –
Er: das möchte ich nicht. Drum würde ich dir vorschlagen – wenn ich mit dir reden könnte – das du bitte nicht unter meinen Pantoffel kriechst.
– Nachdenken –
Er: Ich könnte mich auch 20cm von der Wand entfernt halten, wenn du nicht die 20cm-Grenze überschreitest, um unter meinen Pantoffel zu kriechen
– Nachdenken –
Er: aber würdest du dich auf diesen Deal einlassen? Immerhin ist es ja mein Schweinestall in dem du wohnst.
– Nachdenken –
Er: aber empfindest du das auch so, dass das mein Schweinestall ist, oder glaubst du, der Schweinestall sei für uns gleichermaßen da????
– Seufzen –
Er: und wen wir nicht einig wären, wem von uns beiden denn jetzt der Schweinestall gehört, was täten wir dann und was würde das ändern… und woran überhaupt?
– Seufzen –

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